#9 Von der Familienpraxis zur modernen Marke
Shownotes
In dieser Folge des SZ Media Bayern Podcasts sprach Marlen Bruckner mit Dr. Oliver Spitz, Zahnarzt in Rosenheim und Inhaber der Praxis Salin 11.
Dr. Oliver Spitz hat die Praxis seines Vaters übernommen und sie mit viel Sinn für Design, moderne Abläufe und eine klare Vision weiterentwickelt. Aus einer klassischen Zahnarztpraxis ist ein Ort entstanden, der auf den ersten Blick eher an eine moderne Agentur erinnert — hell, stilvoll und durchdacht. Gleichzeitig ist bei Salin 11 vieles familiär geblieben: Einige Mitarbeitende kennen Oliver Spitz bereits seit seiner Kindheit und arbeiten bis heute mit ihm zusammen.
Im Gespräch geht es um seinen Weg in die Zahnmedizin, die Übernahme und Modernisierung der Praxis, seinen innovativen Blick auf die Branche und seine enge Verbindung zur Region Rosenheim. Außerdem erzählt Dr. Oliver Spitz von Eleven Eleven, seiner eigenen Produktlinie für Zahnpasta — nachhaltig, regional produziert und mit einem Design, das man sich gern ins Badezimmer stellt.
Eine Folge über Unternehmertum, Regionalität, Familiengeschichte, Design und die Frage, wie man eine Zahnarztpraxis neu denken kann, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.
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Musik: Free Music Archive / Sense - Sergey Cheremisinov Diese Podcastfolge entstand in bezahlter Zusammenarbeit mit Salin 11.
Transkript anzeigen
00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des STMedia Bayern Podcasts.
00:00:06: Ich bin Marlene Bruckner, heute spreche ich mit Dr.
00:00:09: Oliver Spitz es zahnt als in Rosenheim und jemand der die Region wirklich im Herzen trägt.
00:00:16: Als ich seine Praxis kam... kam es mir gar nicht so vor, als würde ich beim Zahnarzt sein.
00:00:21: Also diese typischen Geräusche blieben aus auch der typische Zahnarzgeruch blieb aus und es sah eher so aus das würde man in eine moderne Agentur gehen.
00:00:30: also sehr hell sehr stilvoll durchdacht und ja irgendwie auch sehr besonders.
00:00:35: Doktor Spitz hat die Praxis von seinem Vater übernommen und sie komplett modernisiert.
00:00:39: Und trotzdem ist da ganz viel geblieben, also das familiäre Gefühl.
00:00:43: Manche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen ihn tatsächlich schon seitdem er ein Baby war und heute arbeiten sie immer noch zusammen – das finde ich besonders schön!
00:00:51: Das merkt man auch wenn man dort ist.
00:00:52: Vor unserem Gespräch hat Dr.
00:00:54: Spitz noch einen Espresso getrunken und dann haben wir losgelegt, und wir sprechen über seinen Weg und seine Ideen und darüber wie viel Mut und Innovationsgeist es braucht so eine Praxis neu zu denken.
00:01:05: Und er hat tatsächlich auch eine eigene Produktlinie erschaffen – Eleven Eleven!
00:01:10: Das finde ich besonders spannend denn die Zahnpasten zum Beispiel sehen vom Design her sehr moderne aus.
00:01:17: also man stellt sich das wirklich gerne ins Badezimmer.
00:01:20: Aber was halt noch viel cooler ist eigentlich, dass das Design ist.
00:01:23: Dass es nachhaltig und regional produziert ist.
00:01:26: Darüber sprechen wir auch wie man denn so etwas ins Leben ruft Und wir sprechen auch darüber was ihn antreibt Warum in Rosenheim so so wichtig ist und warum er die Region so liebt.
00:01:38: Viel Freude mit dieser Folge.
00:01:42: Hallo Herr Dr.
00:01:43: Oliver Spitz, ich freue mich dass wir heute sprechen können!
00:01:46: Hallo Frau Bruckner schön das Sie Bayern sind.
00:01:49: Am Anfang freue ich mich immer wenn meine Gäste sich selbst ein bisschen vorstellen.
00:01:52: deswegen vielleicht können sie in paar Sätze sagen wie sind sie dann da hingekommen wo sie heute sind?
00:01:58: und ja was die machen?
00:02:00: Ja mein Name ist Oliver Spintz.
00:02:02: ich bin Zahnarzt in Rosenheim.
00:02:03: Ich bin mittlerweile seit zwei zwölf in der Praxis, bin damals bei meinem Papa in die Praxis eingestiegen.
00:02:10: Es war ein spannender langer Weg muss ich sagen.
00:02:13: es war da mal zu, ich war Schieferhaar, war im Ski-Gymnasium und Ende zum letzten Schuljahr war so dass ich keine Rennen mehr gefahren bin freitags immer in der praxis war.
00:02:24: Und dann fand ich die Thematik einfach interessant das man sagt was passiert her?
00:02:28: Ich konnte bei Behandlungen zusehen Und habe zu meinem Papa dann gesagt, ja ich will auch zahnarzt werden.
00:02:35: Er konnte das gar nicht glauben hat gemeint Ja verarschen kann ich mich selbst Aber er hat dann doch gemerkt dass es Dass sich vehement dahinter war gesagt hab Ich würde das gerne studieren und Dann hatte mich da unterstützt.
00:02:49: So ging der Weg dann los.
00:02:51: mit dem Studium Zwo zwölf bin ich in die Praxis eingestiegen.
00:02:55: Wir hatten lange eine Gemeinschaftspraxis.
00:02:58: Danach haben sich die Möglichkeiten ergeben, das Ganze einfach weiterzuentwickeln.
00:03:03: Ihr Vater hat gesagt, er glaubt es nicht!
00:03:05: Warum?
00:03:06: Haben sie nicht den Anschein erweckt dass ein Zahnmedizinstudium was für Sie wäre?
00:03:11: Er ging nie davon aus weil für mich der Sport immer sehr wichtig war ich immer sehr zielgetrieben war und wir eigentlich nie darüber gesprochen hatten und es rein daher kam dass ich in der Praxis war die Behandlungen gesehen habe und das dazu geführt hat, was ich gesagt hab.
00:03:28: Ich finde es interessant!
00:03:29: Ich will das machen.
00:03:30: Ich fand es toll.
00:03:31: man kann den Menschen wahnsinnig schnell helfen verändern.
00:03:35: Man kann Menschen innerhalb einer halben Stunde so glücklich machen.
00:03:39: So was habe ich vorher noch nie gesehen.
00:03:41: Das ist schön.
00:03:42: Es ist ein schöner Anspann auf jeden Fall.
00:03:44: Und Sie haben im Jahr zwei tausend neunzehnt dann die Praxis übernommen?
00:03:47: Ist es richtig?
00:03:48: Genau.
00:03:48: Im Jahr zweitausend siebzehn haben wir eine Gemeinschaftspraxis gegründet.
00:03:52: Es war so, mein Papa ist leider krank geworden.
00:03:54: Er ist an Krebser krank und es waren turbulente Zeiten.
00:03:58: zu dem Zeitpunkt habe ich auch meinen ersten Kind bekommen.
00:04:01: Meine erste Tochter die Leonie.
00:04:04: Und ja das war schon so geplant dass ich im Jahr zwei Tausend siebzehn übernehmen.
00:04:10: Im Jahr zwei tausend achtzehnt wurde er leider krunk und im Jahr zweitausend neunzehn dass ich den Restpartnern übernehme nichtsdestotrotz auch wenn er nicht mehr arbeiten konnte.
00:04:20: kurzes Gedenken an ihn.
00:04:21: Ich war auch immer da, hat mich mit Rat und Tat unterstützt.
00:04:25: Dann habe ich dann quasi den anderen Part übernommen und konnte das Ganze weiterentwickeln.
00:04:32: Und sie haben ja jetzt diese Zahnarztpraxis zu was sehr besonderem gemacht.
00:04:36: Sie haben viel umgebaut, sie haben eine eigene Produktlinie erschaffen und da gehen wir auch gleich nochmal drauf ein.
00:04:43: Ja der ganze Look ist ja sehr modern!
00:04:46: Auch die Website ist ja... Also man denkt nicht sofort an einer Zahnärztpraxis?
00:04:50: Was war das?
00:04:51: oder Ansporen den Sie hatten?
00:04:54: Ich war schon immer so ich wollte Dinge einfach anders oder besser machen.
00:05:00: Ich kannte das damals noch.
00:05:02: Als kleine Junge bin ich in die Praxis reingekommen und es war der typische Zahnarztgeruch, den jeder von der früheren Generation kennt.
00:05:09: heutzutage ist es oft schon anders Und hier habe mir gedacht wie kann man das ganze anders machen?
00:05:14: Und das war eben, zwei achtzehn kam der erste Umbau im zweiten Stock sozusagen.
00:05:20: Da haben wir einfach neue Räume geschaffen Das Ganze modernisiert Und dann hat sich das eben mit den Räumlichkeiten im Erdgeschoss ergeben.
00:05:30: Ich habe mir gesagt, wie ich so bin.
00:05:32: Was kann man daraus machen?
00:05:33: Wie kann man das Ganze anders gestalten?
00:05:36: und dann hat quasi eins zum anderen geführt.
00:05:40: Und jetzt eine schwierige Frage wenn Sie in drei Wörtern Ihre Praxis beschreiben könnten was würden sie sagen?
00:05:45: Modern digital und menschlich?
00:05:48: Das ist schön.
00:05:49: Gerade der menschliche Ansatz, der fällt auf jeden Fall auch auf der Website auf.
00:05:53: Man liest in den Texten auf der Webseite und man sieht es hier wenn man reinkommt.
00:05:57: Also auch ihnen ist der Teamgeist sehr wichtig.
00:06:00: das merkt man also weil sie könnten ja auch einfach sagen dass jetzt Praxis Dr.
00:06:04: Oliver Spitz aber der Teamgedanke ist bei Ihnen schon sehr groß oder?
00:06:08: Ja ich sehe das so.
00:06:09: wie gesagt wie Sie schon sehen Klauft der Websites nicht ersichtlich.
00:06:15: Ich habe hier einfach wahnsinnig tolle Leute im Team.
00:06:17: Die Leute in der Praxis gibt es einige, die länger da sind als ich.
00:06:23: Wie kennen sie schon als Kind wahrscheinlich?
00:06:25: Die haben mich so zu sagen in den Armen getragen und das ist einfach eine große Familie wo ich auch komplett dahinter stehe.
00:06:36: mit diesen Leuten bin ich groß geworden.
00:06:37: diese Leute werde ich immer fördern.
00:06:39: nur Durch eine Gemeinschaft kann man sowas erreichen und als Einzelperson.
00:06:44: Klar, kann man sich immer selbst darstellen aber es ist immer ein Werk des Gesamten und ein Werk das Teams.
00:06:49: Stärke mir aber auch schwierig vor wenn man als Baby gehalten wurde und irgendwann mal der Chef ist.
00:06:55: Ging das einfach ganz geschmeidig?
00:06:57: Ja also wir haben uns schon immer verstanden.
00:07:00: Das ist jetzt denke ich kein Problem.
00:07:03: Ich bin ja damals in... einen ganz anderen Zeitpunkt in der ganz andere Praxis eingestiegen als wie sie jetzt ist.
00:07:11: Da muss ich ganz sagen, nicht nur ich sondern das gesamte Team hat sich weiterentwickelt und Gespräche werden bei uns immer auf Augenhöhe geführt egal ob es Patientengespräche oder Teamgespräch sind und ich glaube das ist der Ansatz wie man weiterkommen
00:07:26: kann.
00:07:27: Was würden Sie denn sagen?
00:07:28: Haben Sie dann von der vorherigen Generation lernen dürfen und was wollen Sie aber anders machen?
00:07:34: Also lernen durfte ich vieles, ja.
00:07:37: Ich bin auch oft angeeckt muss ich ganz klar sagen.
00:07:40: aber ein wichtiger Punkt den man von der früheren Generation mitnehmen sollte ist Stabilität Warn und genau aus dem Gedanken heraus hat sich das andere entwickelt.
00:07:52: trotzdem neue Chancen wagen bewusste Risiken eingehen.
00:07:56: Was will sie anders machen?
00:07:58: Das kann ich so nicht sagen weil die Generation davor hatte andere Rahmenbedingungen.
00:08:03: Ich sehe das sicherlich so, dass die Generationen davor auch dementsprechend ihr Potenzial genutzt haben.
00:08:10: Noch heutzutage haben wir ganz andere Rahmenbedingungen und müssen uns wesentlich schneller verändern, entwickeln – ganz besonders die KI jetzt mit rein spielt!
00:08:20: Und da kann ich so keinen direkten Vergleich ziehen muss ich sagen.
00:08:24: Nutzen Sie KI schon?
00:08:26: Bedingt ja….
00:08:27: Die Frage ist natürlich wie viel KI kann man einsetzen wo es die KI sinnvoll ist... Firmen, zum Beispiel Telefonassistenz gibt's.
00:08:37: KI steckt aber in meinen Augen.
00:08:39: In den Kinderschuhen ist bei Weib nicht so entwickelt dass es in einem menschlichen Dienstleistungsbereich den Menschen abholen kann ohne das da wahnsinnig viel verloren gehen würde.
00:08:49: Was meint sie genau mit Telefon Assistenz?
00:08:51: Das heißt wenn man bei ihnen anruft dann würde man erstmal mit der KI sprechen.
00:08:54: Genau Das hatte ich gestern auch beim Autoverleih und das ist Wahnsinnig anstrengend und total nervig Und Ich glaube das muss wirklich gut ausgereift sein, damit es wirklich klappt.
00:09:05: Weil ist immer schön mit einem Menschen zu reden da am Ende.
00:09:08: Das denke ich auch.
00:09:09: und wie gesagt die meisten Anliegen ersten sind sie persönlich.
00:09:13: zweitens sind sie immer individuell.
00:09:15: das hat man damals schon gesehen.
00:09:17: dass war vor fünf sechs Jahren schon mit der online Terminvergabe.
00:09:22: ja ich kann die Online-Termin vergabe jetzt beim Zahnarzt für Vorsorge und Untersuchungen für Profilaxe machen aber zum Beispiel individuelle Behandlungen, das fängt bei Füllungen an oder Zahnersatz.
00:09:35: Die Individualität kann die KI einfach nicht widerspiegeln oder noch nicht zumindest.
00:09:41: Das heißt wie lange sie dann wirklich brauchen für einen Patienten oder ähnliches?
00:09:45: KI sicherlich als Tool sinnvoll.
00:09:49: Das sieht man überall in allen Bereichen, in Designbereichen und sonstiges.
00:09:53: aber die KI bringt uns nichts wenn wir den Menschen nicht dahinter haben, der wissen wie er die KI zu bedienen hat.
00:10:01: Und generell?
00:10:01: Die Digitalisierung ist ja sehr vorangeschritten auch in der Zahnmedizin.
00:10:05: was benutzen Sie schon davon oder wo haben sie sich da in den letzten Jahren weiterentwickelt?
00:10:09: Also in der Digitalisierung.
00:10:11: es fing an erstens mit der digitalen Karteikarte.
00:10:15: man muss sich bewusst sein Es gibt immer noch einige viele Parksen die tatsächlich Papierkarteikarten haben wo wir auch am Punkt der Nachhaltigkeit sind, aber da können wir später darüber sprechen.
00:10:28: Und damit fängt es an dass dann die digitale Kartei-Karte hat, Papier einspart.
00:10:32: Es geht weiter mit digitaler Abformung, digitaler Zahnersatzfertigung, digitale Dokumentation.
00:10:40: Wir haben hier seit sechs oder sieben Jahren bereits digitale Abformungen in der Praxis.
00:10:47: Wir haben ein eigenes Labor.
00:10:49: Dort wird der Zahnersatz auch digital gefertigt und die Kombination aus dem ist einfach überlegen.
00:10:56: Und ja digitale Techniken sinnvoll einsetzen, wenn sie es entweder besser oder gleich gut aber schneller machen und mein Vorteil daraus ziehen kann dann bin ich absolut dafür
00:11:09: Was ja bei ihnen besonders auch heraussticht ist, dass sie nicht nur eine Zahnarztpraxis sind sondern so ein bisschen weiter denken.
00:11:15: Es ist schon fast wie ein Designlabel ist denn Sie haben eine eigene Produktlinie erschaffen, eleven-eleven die nachhaltig ist und auch regional produziert wird.
00:11:25: können Sie da mal ein bisschen was erzählen?
00:11:26: Wie kann es dann überhaupt zu einer Idee eine eigene produktlinie zu erschaffen und wie schafft man das nachhaltige und regional zu produzieren?
00:11:33: Ja Wie ich schon vorher erwähnt habe, entwickele ich die Sachen gerne weiter.
00:11:38: Ich hab mir überlegt was kann ich herausentwickeln?
00:11:42: Das Ganze hat sich quasi aus der Praxis heraus entwickelt.
00:11:45: Was ist für den Patienten gut?
00:11:47: Da sind einfach drei Kernfaktoren sag' ich mal wenn man das runter spiegelt.
00:11:52: Das sind einerseits sinnvolle Inhaltsstoffe Es muss ein Erlebnis für den Patienten sein und wie Sie schon sagen die Ästhetik und das Design muss auch stimmen Und aus dem Gedanken heraus hat sich das entwickelt.
00:12:07: Grundsätzlich bin ich ein sehr regionaler Mensch, Ich liebe die Region hier, ich liebe Rosenheim und ich bin hier groß geworden.
00:12:13: Ich habe im Ausland studiert, hab vieles gesehen trotzdem.
00:12:17: Am Ende komme ich immer wieder zu den Punkt hier ist am schönsten und genau das hat auch einfach dazu geführt dass ich gesagt habe wenn ich was entwickeln dann muss ich es hier entwickeln.
00:12:29: Das spiegelt auch die Nachhaltigkeit wieder.
00:12:31: Wenn ich hier entwickelt, habe ich kurze Wege... ...die ich kenne den Menschen und die Inhaltsstoffe stimmen was natürlich für eine Pflege bedeutet, die nachhaltig ist.
00:12:44: Nachhaltigkeiten fängt ja nicht nur bei der Tube an sondern was packe ich letzten Endes rein?
00:12:49: Genau so hat sich das Ganze eben entwickelt!
00:12:52: Und Sie verkaufen es sozusagen in Ihrer Praxis oder auch online
00:12:56: beides?
00:12:57: Also die Entwicklung wurde erst in den letzten Jahren ist fertig und wir haben es quasi hier in der Praxis im Prophylaxis Shop gesondert.
00:13:06: Und online, wir haben jetzt noch keine BtoB-Vertriebswege dazu sind wir zu frisch am Markt.
00:13:14: Wir haben es wie gesagt in erster Linie sowieso für unsere Patienten entwickelt und alles weiter ergibt sich dann automatisch.
00:13:22: sozusagen.
00:13:22: Vielleicht können Sie ganz kurz sagen welche Produkte sie bereits haben?
00:13:26: Was vielleicht noch eine Planung ist falls Sie noch was planen.
00:13:29: Also wir haben drei verschiedene Zahnpassen entwickelt.
00:13:33: Einmal die Whitening, einmal die Coffee Tea und Red Wine gegen Verfärbungen, einmal Gumps, die speziell auf das Gleichgewicht im Mund haben zielt und eine Mundspülung fresh and clean.
00:13:47: Und ist sie noch weitere Produkte geplant oder wollen Sie erst mal schauen wie es damit läuft?
00:13:52: Wir sind sicherlich in Gesprächen, haben schon gewisse Produkte... Inplanung, ja.
00:13:59: Aber das kann ich jetzt noch nicht so erwähnen.
00:14:03: Alles klar!
00:14:04: Sie haben gerade ganz schön erzählt dass Rosenheim für sie ja wie eine Traumregion ist und sie auch hier verwurzelt sind.
00:14:12: aber was macht denn diese Region so besonders für sich wenn sie schon viel von der Welt gesehen haben?
00:14:17: Also es ist einerseits natürlich die Landschaft hier ist wunderschön aber die Landsschaft ist nur die halbe Miete.
00:14:25: Es sind einfach die Leute und wie die Leute denken.
00:14:27: Und da sind wir genau wieder beim Thema der Regionalität.
00:14:32: Das ist das Lustige daran, kleine Anekdote dazu mit meinem Zahntechniker.
00:14:37: Der ist auch schon länger da als ich übrigens.
00:14:40: Reden wir oft und die Regionalität für uns ist einfach dieses Inter.
00:14:45: Man kennt die Leute.
00:14:46: Die Leute denken gleich.
00:14:49: Das Forschungslabor denkt genau gleich.
00:14:52: Ich weiß, wie die Leute das entwickeln.
00:14:55: Ich weiß, wenn ich etwas bespeche.
00:14:58: Das ist einfach die Regionalität, die Nachhaltigkeit, die Menschlichkeit, die dahinter steckt.
00:15:04: auf gut Deutsch gesagt ein Mann ein Wort das sind diese Regionen einfach vorhanden und es ist wunderschön.
00:15:11: Und der Punkt Nachhaltigkeit ist ja in Ihrem Feld wahrscheinlich auch ein bisschen schwierig.
00:15:16: Sie arbeiten viel mit Wegwerfprodukten, wie kann man denn eine Zahnarztpraxis so nachhaltig wie möglich gestalten?
00:15:24: Wo setzen sie dann da an?
00:15:26: Also die Nachhaltlichkeit fängt an bei der Digitalisierung, wie ich schon erwähnt habe, Papier einzusparen und ich bin wahnsinnig froh darüber dass die Kassen auch geschafft haben mit der elektronischen Patientenakte, Kostenplanversand dazu sparen.
00:15:45: Wir sind dabei, wir analysieren immer wieder gibt's Produkte die nachhaltig produziert sind, die man wirtschaftlich einsetzen kann?
00:15:55: wie viel Wasser wird für welches Gerät benötigt?
00:15:59: Benötigen genaue Geräte weniger Wasser?
00:16:02: wenn ich digital Zahnersatz anfertige muss ich keine Gipsmodelle herstellen auch weniger Ressourcen.
00:16:09: Da fängt für mich die Nachhaltigkeit an.
00:16:11: Wie gesagt Ich bin absolut für Nachhaltigkeit, sie muss sinnvoll und wirtschaftlich eingesetzt werden.
00:16:17: Und ich denke das durch die neuen... ...durch die KI, die neue Entwicklung definitiv noch mehr Ressourcen gespart werden können.
00:16:27: Das wird automatisch zur Nachhaltigung.
00:16:30: Ja, das finde ich ein sehr schönes Mindset.
00:16:34: Generell haben sie ein sehr unternehmerisches Mindset.
00:16:37: also das merkt man daran dass ihr Dinge weiterentwickeln wollen, dass Sie die Nachhaltigkeit auch wirtschaftlich machen wollen.
00:16:44: Sie haben aber ja Zahnmedizin studiert und nicht BWL, woher kommt denn das?
00:16:49: Wie Sie vorher schon erwähnt haben ist einfach die Ästhetik spielt für mich eine Rolle.
00:16:54: Ich habe Zahnmedizin studiert, wie ich vorher gesagt hab.
00:16:57: Find' ich's einfach wahnsinnig toll wenn man den Menschen wahnsinnigen schnell helfen kann, Menschen schnell glücklich machen kann.
00:17:05: und es ging mir einfach auch dieses unternehmerische Denken darum.
00:17:10: gehts mir nicht darum einfach Unternehmerisch irgendwas zu produzieren sondern ist kaum quasi aus dem Gedanken heraus was kann ich dem Patienten tun?
00:17:19: Wie kann ich etwas entwickeln das besser oder schöner ist.
00:17:24: Sie könnten sich aber auch zurücklehnen und sagen, ich mache ja ihr schon genug.
00:17:28: Ja, aber das wäre mir zu langweilig.
00:17:31: Das ist auch mein Punkt.
00:17:33: Einfach jetzt haben Medizin kann jeder.
00:17:37: Mein Steckenpferd ist was mich persönlich abholt.
00:17:39: natürlich die Basics müssen alle funktionieren.
00:17:42: Aber es ist einfach mein innerer Anspann sozusagen Dinge zu perfekt.
00:17:50: Gibt es den Behandlungen, in denen sie am allerliebsten machen?
00:17:53: Eigentlich nicht, eigentlich mache ich alles in der Zahnmedizin.
00:17:56: Es baut ja eins zum anderen auf.
00:17:59: für mich ist einfach wahnsinnig wichtig dass das Patient im Ganzen abgeholt wird.
00:18:05: Das ist genau der Punkt.
00:18:08: heute werden wir unserem Körper immer bewusster aber im Mundraum kennen die wenigsten Leute welche Szene habe ich im Mundrahmen?
00:18:16: wo hab ich welchem möglichen Baustellen?
00:18:19: Mir geht es darum den Patienten abzuholen mit den Patienten darüber zu sprechen, was sind seine Ansprüche?
00:18:26: Was stellt er sich vor und anhand von dem einen gemeinsamen Weg zu gehen.
00:18:33: Jetzt haben Sie ja gesagt dass die Ästhetik Ihnen sehr wichtig ist.
00:18:36: Die Entwicklung von Szenen hat sich auch ein bisschen verändert in den letzten fünf Jahren.
00:18:40: wenn man so nach Hollywood guckt, haben alle die Veneers Die Zähne sehen sehr gerade aus, sie sind sehr groß.
00:18:49: Sie sind nicht mehr wie jetzt zum Beispiel bei einem Schauspieler Jürgen Vogel so ein bisschen dass man sagt so ein bissel spezieller Mal sieht man weniger.
00:18:58: Wie sehen die Entwicklung?
00:19:00: Es ist das was wo sie sagen auch es finde ich schön wenn jeder einfach große gerade zähne hat.
00:19:04: oder stehen sie schon auch ein bisschen mehr für Individualität?
00:19:09: Also grundsätzlich bin ich da komplett bei der Individualität.
00:19:12: Ja, dieses Viniers des aus Hollywood das war genau vor sagen wir mal zehn fünfzehn Jahren komplett so.
00:19:20: es geht heutzutage wieder mehr Richtung natürlicher Ästhetik und es ist einfach der Punkt man muss den Menschen im Gesamten betrachten.
00:19:29: ja gerade weiße Zähne passen sicherlich nicht zu jedem Menschen.
00:19:36: Weiße Zähnen Klar, jeder will schön sein.
00:19:39: Schönheit ist ein ideal weißer Zähne.
00:19:41: irgendwo gibt es einen Maß.
00:19:43: die Frage ist immer was sind weisse Zähnen?
00:19:45: Was wird als Weiß betrachtet?
00:19:47: das ist ja auch höchst individuell wenn man das Randfarben ansehen was eine weiße Wandfarbe letztendlich ist.
00:19:54: und genau das ist der Punkt der Ästhetik den man einfach betrachten muss.
00:19:58: ich sehe dass so jeder Patient hat seine Zahn-Identität und wenn ich ihm einfach weiße Viniers in dem Mund setze ... glaube ich in diese Identität und ich glaube, dieses Recht hat man als Zahnarzt nicht.
00:20:13: Also müsste sie vielleicht auch mal beraten und sagen machen wir es doch vielleicht ein bisschen natürlicher?
00:20:19: Diese Fälle gibt sicherlich auch aber... Man kennt die Menschen, es ist ein gemeinsamer Weg, man entwickelt das und genau wie's so oft im Leben ist kommt nur gemeinsam zum Ziel und das ist auch in der Zahnarzpatientenbindung genauso wie in der Team, wie im gesamten Team so.
00:20:40: Und genau da glaube ich einfach dass das der einzige Weg ist wie man dahin kommt.
00:20:46: sicherlich kann man auch Leute überfahren aber langfristig und nachhaltig ist es nicht.
00:20:54: Das führt mich aus zur nächsten Frage weil ich glaube die sie werden Sie wahrscheinlich auch ein bisschen anders beantworten was ist denn für Sie Erfolg?
00:21:01: Wie definieren Sie das dann?
00:21:02: Erfolg ist für mich ein Weg.
00:21:05: ja Es gibt nicht den Erfolg, es gibt nicht das Ziel sondern das Leben ist einfach ein Weg.
00:21:13: Ich bin erfolgreich wenn ich meine Sachen umsetze und andere Leute mitnehmen kann und jeder am Ende glücklich ist.
00:21:25: Das ist sehr schön!
00:21:26: Wenn Sie sich in zehn Jahre beamen können und sie schauen jetzt auf die Praxis was wäre Ihr größter Wunsch?
00:21:32: Das muss ich ganz ehrlich sagen, kann ich nicht beantworten.
00:21:35: Weil den konkreten zehn Jahresplan.
00:21:40: man hat sicherlich irgendwelche Ziele, Pläne aber das sich jetzt sagt in zehn Jahren muss ich dort oder dort sein.
00:21:47: Also
00:21:47: da sind sie flexibel?
00:21:49: Da
00:21:49: bin ich sehr flexibel.
00:21:51: Was ihre Zukunft angeht und wir kommen jetzt schon eher zum Ende worauf sind Sie denn heute stolz Was sie gar nicht gedacht hätten oder wo Sie heute zurück schauen können, weil ich finde stolz ist auch so ein Wort gerade in Deutschland.
00:22:05: Man isst nicht so gerne stolz man ist gern bescheiden aber Ich finde es immer ganz wichtig trotzdem mal zurückzuschauen und zu schauen was hat man denn schon alles erreicht?
00:22:14: Und auch mal sagen zu können auf das bin ich wirklich stolz dass ich und mein team das erreicht haben.
00:22:19: Ich bin einfach stolz darauf dass wir hier mit der praxis einen ort geschaffen haben Wo wahnsinnig viele leute gerne herkommen Sei es Mitarbeiter, sei es Patienten.
00:22:31: Für mich ich freue mich jeden Tag wenn ich hierher komme und Ich bin stolz darauf mit meinem Team auch die Produktlinie Eleven-Eleven entwickelt zu haben.
00:22:44: Das hat zwar seine Zeit gedauert aber trotzdem Es ist einfach.
00:22:48: im Gesamtpaket Bin ich einfach stolz auf die gesamte Entwicklung die wir so geschaffen haben.
00:22:54: Und genau an den Punkt will ich weitermachen
00:22:57: Finde ich sehr, sehr gut.
00:22:58: Gibt es da noch etwas was Sie den Zuhörerinnen und Zuhärern sagen möchten?
00:23:01: Also grundsätzlich kann ich nur jedem raten man soll auf sich selbst hören, man soll auch sein Herz hören.
00:23:08: Es ist immer wichtig die eigene Gesundheit zu sehen dahinterzustehen Man soll sich bewusst sein Seine Entscheidungen in Bewusstsein.
00:23:17: Was tue ich?
00:23:18: Wieso tue Ich das?
00:23:20: Tue ich mir was Gutes?
00:23:22: Tui ich mitm Anderswas Gutes?
00:23:24: Und Grundsätzlich vertrete ich die Haltung, tue niemals etwas das du selber nicht möchtest.
00:23:33: Sehr schönes Schluss wird!
00:23:34: Vielen lieben Dank Herr Dr.
00:23:36: Oliver Spitz für das interessante Gespräch.
00:23:38: und ja ich würde jedem mal raten die Produkte auszuprobieren.
00:23:42: Ich bin schon ganz gespannt.
00:23:42: ich habe ja gesehen dass eines nach Vanille schmeckt.
00:23:45: kann es sein?
00:23:46: Ja in der Gamste ist wie gesagt Vanille mit drin.
00:23:49: Genau.
00:23:49: Das ist aber nichts so was es nach Vanilleschmeckt.
00:23:52: Es ist einfach eine kleine Essenz an Vanille die genau an diesem Punkt des Mikrobiome auffasst, Vanille ist ein sehr weicher Wirkstoff und soll einfach beruhigend und nicht reizend werden.
00:24:04: Super!
00:24:04: Ich bin auf jeden Fall gespannt und vielen Dank für die tollen Einblicke auch einfach mal in die Zahnmedizin aber auch ins unternehmerische Denken und in die Innovation was man hier in so einer tollen Region auch alles gestalten kann.
00:24:16: Vielen lieben Dank fürs Gespräch.
00:24:18: Vielen dank dass Sie uns besuchten.
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